Erdöl
Erdöl ist ein überwiegend aus Kohlenwasserstoffketten verschiedenster Länge bestehendes Stoffgemisch. Zusätzlich sind Bestandteile wie Schwefel und Schwermetalle enthalten. Die zähflüssige Masse ist für gewöhnlich in Gesteinsschichten der Erdkruste eingelagert und kann mit mehr oder weniger großem Aufwand gefördert werden. Weitere große Vorkommen befinden sich unter dem Meer und in Form von Ölsand dicht unter der Erdoberfläche. Erdöl besitzt eine dunkle bis schwarze Farbe und hat einen starken, charakteristischen Eigengeruch. Vor der Verarbeitung wird das Erdöl (Rohöl), nach der Verarbeitung Mineralöl genannt. Hauptförderländer von Erdöl waren im Jahr 2006 Saudi-Arabien (514 Mio t), Russland (480 Mio t), USA (311 Mio t), Iran (209 Mio t), Mexiko (183 Mio t) und Nigeria (119 Mio t). Deutschland brachte es auf gerade 3,5 Mio t. Der jährliche Ölverbrauch lag 2006 bei etwa 3889 Mio t. Hauptverbraucher waren USA (938 Mio t), VR China (349 Mio t), Japan (235 Mio t) und Russland (128 Mio t). Deutschland verbrauchte 123 Mio t Erdöl.