Heizung Thermostat

Der Märzwinter kommt - Heizen bleibt obligatorisch

Die Heizölpreise in Deutschland, Österreich und der Schweiz bewegen sich weiterhin nur wenig und geben am Dienstag leicht nach. Verbraucher könne mit 0,2 Cent bzw. Rappen je Liter weniger rechnen als gestern.

An den internationalen Ölbörsen zeigt die Preisentwicklung weiterhin keine richtungsweisende Tendenz. Von den üblichen Tagespreisschwankungen abgesehen fehlt es an richtungsweisenden Bewegungen und der Preis für Nordseeöl (Brent Crude) hat es sich im Niemandsland zwischen 60 und 70 Dollar je Barrel bequem gemacht. Die amerikanische Leitsorten pendelt mit einigem Abstand um die 60-Dollar-Marke. Mangels anderer Impulse schielt der Markt bereits jetzt auf die wöchentlichen Lagerbestandsdaten aus Amerika, die dienstags um 22:30 Uhr vom API bzw. mittwochs um 16:30 Uhr (MEZ) vom DOE veröffentlicht werden. Wobei die DOE-Zahlen am Mittwoch regelmäßig die größeren Kurseffekte entfalten. In dieser Woche erwarten Marktbeobachter sinkende Ölpreise in Folge der Daten. Die Zahl der aktiven Bohrlöcher in den USA steigt weiter und die Tagesproduktion dürfte weiter oberhalb der historisch hohen 10-Millionen-Barrel-Marke bleiben. Bemerkenswert ist auch die Zahl der „auf Vorrat“ gebohrten Löcher. Aktuell gibt es in den USA laut Energiebehörde EIA 7.600 Ölbohrungen, die nicht im Produktion sind. Die Besitzer warten z.B. auf bessere Preise oder technische Ausrüstung. In den vergangenen 4 Jahren hat sich die Zahl dieser Bohrungen um 3.000 erhöht und ist zu einem Bedeutenden Preisregulativ am globalen Ölmarkt geworden.

Die Lage am heimischen Heizölmarkt bleibt von der Frage geprägt, wieviel Heizölbedarf die aktuelle Heizperiode noch erzeugt. Laut Wetterbericht ist es inzwischen so gut wie sicher, dass es noch einmal kalt wird. Nur wie kalt ist die Frage. Einzelne Modelläufe prognostizieren sogar noch einmal zweistellige Minusgrade wobei sich die Kaltluft von der Ostsee bis Anfang nächster Woche bis zu den Alpen ausbreite soll. Durch die Erfahrungen der milden Winter der vergangenen Jahre und die mehrwöchige Warmphase im Januar 2018 werden aktuell offenbar besonders viele Verbraucher auf dem Falschen Fuß erwischt und benötigen kurzfristig Heizöl. Vorratskäufer sind eher wenige im Markt aktiv. Das Preisniveau langfristig gesehen zwar durchaus attraktiv und liegt unter dem 10-Jahres-Durchschnitt, dennoch überwiegt die Einschätzung, dass es im Jahresverlauf noch bessere Einkaufsgelegenheiten für Heizöl geben wird. - ok

HeizOel24-Tipp: Das Frühjahr ist der ideale Zeitpunkt für eine Tankreinigung. Informieren Sie sich jetzt über die Kosten und den Ablauf und lassen Sie die Arbeiten nach dem Ende der Heizperiode ausführen. Es dauert nur wenige Stunden und bei der nächsten Bestellung fließt frisches Öl in einen frischen Tank. HeizOel24 13.03.2018

Börsendaten:
  Dienstag 13.03.2018 - 11:13 Uhr Schluss Vortag 12.03.2018 Veränderung zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
65,14 $
pro Barrel
64,95 $
pro Barrel
+0,29%
Gasöl 572,50 $
pro Tonne
573,75 $
pro Tonne
-0,22%
Euro/Dollar 1,2328 $ 1,2334 $ -0,05%
(konstant)
USD/CHF 0,9480 CHF 0,9477 CHF +0,03%
(konstant)
Heizölpreis Ø 100 Liter Heute 13.03.2018 - 11:13 Uhr Gestern   Veränderung zum Vortag
Deutschland 58,63 € 58,87 € -0,40%
Österreich 69,48 € 69,72 € -0,34%
Schweiz 85,35 CHF 85,57 CHF -0,25%
4-Wochen-Prognose
Rohöl Heizöl
leicht fallend leicht fallend
alle Angaben ohne Gewähr

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