Heizölpreis fällt zur rechten Zeit - Winter bringt sich in Stellung

23.01.12 • 09:43 Uhr • HeizOel24 News

Der Trend zu günstigeren Heizölpreisen hält zum Auftakt der neuen Woche an. Die Dynamik des Preisverfalls hat sich zwar über das Wochenende etwas abgeschwächt, dennoch reicht es auch am Montagmorgen für einen leichten Rückgang von ca. 0,5 Cent je Liter Heizöl. In vielen Teilen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz sind die heutigen Frühnotierungen gleichbedeutend mit den bisher günstigsten Heizölpreisen des Jahres 2012.

Verbraucher, die bis zum Ende der Heizperiode noch einmal tanken müssen, sollten die Heizölpreiskurve in den nächsten Tagen genau beobachten und ihren Restbedarf nicht zu gering einschätzen: Der Wetterbericht sagt nun auch für das Flachland ziemlich sicher frostige Temperaturen voraus. Im Laufe der Woche soll es sukzessive kälter werden und dann auch bis in den Februar hinein kalt bleiben. Blicken wir ein dreiviertel Jahr zurück, fällt auf, dass wir es offenbar mit einem eingespielten Schema zu tun haben. Auch der Sommer 2011 war total verregnet und begann mit einem viel zu trockenen Frühjahr, ehe er im August und September zu Höchstform auflief, als er meteorologisch eigentlich schon vorbei war. Folgt nun nach dem trockensten November seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und den permanenten Regengüssen der letzten Wochen ein kalter Spätwinter? Gemäß der aktuellen Tendenz ist es gut möglich, dass Februar und März zu kalt ausfallen. Verbraucher sollten dies unbedingt beachten, wenn sie die Restreichweite ihres Heizölvorrats abschätzen. Selbst wenn der Rest des Winters „normal kalt“ wird, werden sich die Heizungen noch einen ordentlichen Schluck aus den Heizöltanks genehmigen. Dezember und Januar waren für den Verbrauch zumindest nicht repräsentativ. Verbreitet lagen die Temperaturen drei bis vier Grad über dem langjährigen Mittel.

Was die Preisbildung anbelangt, so wird weiterhin viel vom Euro abhängen. Dieser hat uns in der vergangenen Woche viel Schützenhilfe gegeben, hängt nun aber an der 1,30er-Marke fest, die am Freitag nicht geknackt werden konnte. Der Widerstand markiert nicht nur den oberen Rand des Abwärtstrendkanals der letzten Monate, sondern ist gleichzeitig psychologisch wichtig. Ein Anstieg des Euros über einen Gegenwert von 1,30 US-Dollar wäre also eminent wichtig für fallende Heizölpreise. Der Ölpreis selbst bewegt sich aktuell nicht allzu stark und steht unter leichtem Abwärtsdruck.

Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (159 l) der Sorte Brent kostet in London aktuell rund 110,06 $, Gasöl ca. 935 $ / t
Aktuelle Heizölpreise in Deutschland und Österreich ca. - 0,50 € / 100 l gegenüber gestern.
Euro/US Dollar: ca. 1,293 (etwas leichter)
4-Wochen-Prognose Rohöl: Ölpreis steigend
4-Wochen-Prognose Heizöl: Heizölpreise steigend
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24-Tipp: Kommt der Winter genauso spät wie der letzte Sommer? Der Wetterbericht deutet darauf hin, dass es in den nächsten Wochen kalt wird. Überprüfen Sie den Füllstand Ihres Heizöltanks! www.heizoel24.at - 23.01.2012
 

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