Heizölpreise aktuell für Österreich

∅ 100l, 19.09.2018 81,81 0,00% zum Vortag
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Die Heizölpreis-Entwicklung im

Wichtige Einflussfaktoren

Börsenwerte vom 19.09.2018, 06:53

Aktueller Heizölpreis vom im Vergleich zum Vortag

  17.09.2018 18.09.2018 Differenz
Preise: Heizöl Schwefelfrei / 100l inkl. MwSt. bei einer Abnahmemenge von 3.000l - 18.09.2018 - 17:34 Uhr.
Klagenfurt 82,38 € 82,14 €
-0,24 €
Innsbruck 91,22 € 91,22 €
0,00 €
Bregenz 85,30 € 85,30 €
0,00 €
Linz 84,60 € 84,00 €
-0,60 €
Graz 81,32 € 81,80 €
+0,48 €
Salzburg 85,48 € 84,88 €
-0,60 €
Die Heizölpreise in Österreich schwanken in Abhängigkeit zur Ölpreisentwicklung an der Börse. Meist zeigen sich tägliche Preisänderungen zwischen 0,2 und 1,2 Cent je Liter Heizöl. Selten kommt es zu extremem Schwankungen von bis zu zwei Cent. Zusätzlich spielen auch Warenverfügbarkeit, Transportlogistik und Wettbewerb zwischen den Händlern eine Rolle. Hierdurch entstehen regionale Unterschiede im Heizölpreis. Diese werden im Städtevergleich deutlich.

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18.09.2018, 12:14 - Die Ölpreise an den internationalen Börsen sind tiefer in den Dienstag gestartet, zeigen sich am Mittag jedoch von einem durch Syrien abgeschossenen Militärflugzeug über dem Mittelmeer belastet. Russland beschuldigt Israel. Die Heizölpreise ... ganzen Marktbericht lesen
17.09.2018, 12:18 - Die Öl- und Heizölpreise sind kaum verändert in die neue Woche gestartet. Entsprechend der Börsenvorgaben ergeben sich für die inländischen Heizölpreise marginale Abschläge in Größenordnung von 0,2 Cent bzw. Rappen ... ganzen Marktbericht lesen

Aktuelles Verbraucherverhalten

Kaufaktivität
Beobachtung

Preistanne

Heizölpreise als Spannendiagramm
Die Preistanne stellt dar, wie groß die Preisspanne war!

Preisniveau in Großstädten

Im Vergleich zum Durchschnittspreis
81,81 €
Deutschland Karte

Heizölpreise Wochenschau

Heizölpreise steigen nach Raffineriebrand in Vohburg

Die Öl- und Heizölpreise starteten fester in die neue Handelswoche. Während es am Weltmarkt vergleichsweise verhalten zugeht stiegen die Inlandspreise für Heizöl am Montag teils kräftig. Hauptgrund und Thema der Woche war der Raffineriebrand in Vohburg bei Ingolstadt.

Im Raum Ingolstadt und München reagierten die Heizölpreise am Montagvormittag mit einem Plus von bis zu 1,5 Cent je Liter. Generell stiegen die Notierungen im gesamten Süden aufgrund der überregionalen Wechselwirkung mit dem Niedrigwasser am Rhein stark an. Karlsruhe meldet ein Plus von 1,2 Cent und Köln ein Plus von einem Cent. Lediglich im logistisch privilegierten Hamburg verblieb die Heizölteuerung mit 0,3 Cent je Liter im rechnerischen Bereich der Weltmarktvorgaben. Vergleichsweise günstig ist der Heizöleinkauf auch noch im mitteldeutschen Einzugsgebiet der Raffinerie Leuna. Selbst Berlin meldete steil anziehende Preise.

Die Havarie in Vohburg trifft den Heizölmarkt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, denn die Versorgungslage im Großhandel war seit Mitte August ohnehin bereits angespannt. Plötzlich steigende Nachfrage beim Heizöl, extrem niedrige Wasserpegel und planmäßige Wartungsarbeiten an verschiedenen Raffinerien sorgten für zunehmend knappe Warenbestände und steigenden logistischen Aufwand. Die Endverbraucherpreise für Heizöl stiegen seit Mitte August kontinuierlich und ein neues Langzeithoch. Heizöl ist zum Start in die Bevorratungssaison so teuer wie seit vier Jahren nicht mehr.

Weltmarktseitig erfuhren die Ölpreise am Donnerstagabend einen Kursrutsch. Mutmaßlicher Auslöser war die Bekanntgabe der wöchentlichen DOE-Lagerbestandsdaten aus Amerika. Diese offenbarten zwar einen Rohölabbau, aber gleichzeitig Aufbauten bei Mitteldestillaten und Benzin. Gasöl (Börsenwert für Heizöl und Diesel) und Rohöl verbilligten sich in der Folge um bis zu zwei Prozent und gingen im Vergleich zum Vortag ca. 1,5% niedriger aus dem Handel. Zusätzlich beruhigte sich die Versorgungslage am heimischen Markt nach dem Raffineriebrand.
 

Heizölpreise KW 37 / 2018

(in EUR/CHF pro 100 Liter)
  hoch tief Durchschnitt
Deutschland 76,92 75,40 76,31
Österreich 83,88 83,04 83,44
Schweiz 99,03 97,63 98,49

DOE-Lagerbestände vom 12.09.2018

(Daten für die 36. KW in Mio. Barrel)
  Bestand zur Vorwoche zum Vorjahr
Rohöl 396,2 -5,3 -72,0
Heizöl/Diesel 139,3 +6,2 -5,3
Benzin 235,9 +1,3 +17,6


Marktreaktion: Rohölbestände durch hohe Exporte weiter fallend. Ölpreis steigt tendenziell

Wichtige Börsentermine:

  • Dienstags 22:00 Uhr: wöchentliche Bestandsdaten des API
  • Mittwochs 16:30 Uhr: wöchentliche Bestandsdaten des DOE

Faktoren für sinkende Preise:

  • IEA, EIA, OPEC Monatsberichte
  • Weltweit hohe Produktbestände

Faktoren für steigende Preise:

  • Exportprobleme in Libyen 
  • Spekulationenüber  OPEC-Produktionsobergrenze

Wissenswertes zum Thema Heizölkauf

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Um saisonale Schwankungen und Tendenzen zu erkennen, sollten Kunden bei ihrer Kaufentscheidung auch die Heizölpreise im Chartbild berücksichtigen. Die Auswahl gibt Ihnen dabei die Möglichkeit, die Heizölpreisentwicklung sowohl auf regionaler als auch nationaler Ebene zu verfolgen.

Ölpreis - Tendenz und Prognose

Um einen günstigen Kaufzeitpunkt für Heizöl abzupassen, ist regelmäßige Marktbeobachtung wichtig.

Welcher Preistrend herrscht an der Börse vor? Geht die Tendenz beim Öl nach oben oder nach unten?

Was heute an der Börse geschieht, wirkt sich bereits am nächsten Tag auf den Heizölpreis aus. Damit ist der Markt für Heizöl viel schnelllebiger, aber auch interessanter als der Markt für Strom oder Gas. Der Kunde entscheidet aktiv, wann er kauft und hat damit direkten Einfluss auf die Heizkosten des nächsten Winters.

Der aktuelle Trend der Ölpreise am Weltmarkt ist ein wichtiger Anhaltspunkt für Besitzer einer Ölheizung. Um die Heizölpreisentwicklung zu antizipieren empfiehlt es sich, die Börsenkurse für Rohöl, Gasöl und Euro/Dollar im Chartbild regelmäßig zu beobachten.

Weiterhin sollte man sich mit der Prognose befassen. Je langfristiger, desto unsicherer wird diese. Während die automatisch berechnete Heizölpreis Prognose für den nächsten Werktag noch relativ zuverlässig eintritt, haben auf lange Sicht selbst Experten Probleme, die Ölpreisentwicklung richtig einzuschätzen. Neben der Analyse von Marktdaten zu Angebot und Nachfrage macht für eine langfristige Preisprognose auch ein Blick auf das Chartbild Sinn. Häufig ist hier auf den ersten Blick eine Tendenz sichtbar.

Heizölpreise im Internet vergleichen

Die Heizölpreise folgen unmittelbar dem Ölpreis an der Börse und sind zudem von der Kalkulation der einzelnen Händler abhängig. Sie bewegen sich mehrmals täglich.

Regelmäßiges Vergleichen und Beobachten sollte deshalb zum Pflichtprogramm für preisbewusste Ölheizungsbesitzer gehören. Damit die "Pflicht" nicht zur Belastung wird, sondern schnell erledigt ist und Sparen richtig Spaß macht, gibt es HeizOel24!

Zusätzlich zum aktiven Preisvergleich über den Heizölrechner gibt außerdem die Möglichkeit, sich über kostenlose Preisabos oder einen individuell einstellbaren Preisalarm informieren zu lassen. Bei Unterschreitung Ihres hinterlegten Schwellenwerts wird Ihnen eine E-Mail oder wahlweise auch ein Push-Nachricht aufs Smartphone geschickt. Dieses Informationsangebot ist natürlich kostenlos und unverbindlich.

Kunden, mit genauen Preisvorstellungen, die direkt kaufen möchten, sobald ein Händler zum "Wunschpreis" liefert, können über MeinPreis ein limitiertes Kaufgesuch hinterlegen. MeinPreis - die Limit-Order für Heizöl

Heizölpreise vergleichen und beobachten ist also kein Hobby, sondern allen Verbrauchern zu empfehlen, die preiswert Heizöl kaufen möchten!

Bildung der Heizölpreise in Österreich

Heizölpreise sind Tagespreise, die in Abhängigkeit zur Rohstoffbörse schwanken.

Weitere Einflussfaktoren sind die regionale Nachfrage, die Wetterentwicklung, die Preispolitik des Mineralölhandels sowie die Mineralöl- und Mehrwertsteuer. Besonders in Zeiten hoher Nachfrage hat auch die Nachversorgung der Raffinerien und landesweit verteilter Großtanklager Einfluss auf die Preise. Es ist nicht nur wichtig, dass insgesamt genug Öl da ist, sondern, dass es auch regional verfügbar ist, wo es vom Heizölhandel gebraucht wird.

Wichtigster europäischer Hafen für die Löschung der Öltanker ist Rotterdam. Von hier aus werden besonders die Gebiete am Rhein, bis hinauf nach Basel versorgt. Ostdeutschland erhält viel Öl per Pipeline aus Osteuropa. Bayern und der Süden haben Anschluss an Pipelines aus dem Mittelmeerraum.

U.a. an den Raffineriestandorten Ingolstadt, Karlsruhe, Leuna, Schwedt, Hamburg, Gelsenkirchen und Wesseling entstehen aus dem Rohöl die verschiedenen Produkte wie Benzin, Kerosin und natürlich Diesel und Heizöl. Unsere Dieselpreise finden Sie in einer separaten Auflistung.

Die Heizölpreise beinhalten neben den Kosten für die Förderung des Rohöls, Transportkosten, Raffineriekosten, Vertriebskosten vor allem Steuern. Rund 30 % des Heizölpreises resultieren aus Mineralöl- und Mehrwertsteuer.