Heizölpreise aktuell für Österreich

∅ 100l, 26.05.2019 78,45 0,00% zum Vortag
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Die Heizölpreis-Entwicklung im

Wichtige Einflussfaktoren

Börsenwerte vom 26.05.2019, 15:12

Aktueller Heizölpreis vom im Vergleich zum Vortag

  25.05.2019 26.05.2019 Differenz
Preise: Heizöl Schwefelfrei / 100l inkl. MwSt. bei einer Abnahmemenge von 3.000l - 26.05.2019 - 12:04 Uhr.
Klagenfurt 80,76 € 80,76 €
0,00 €
Innsbruck 86,12 € 86,12 €
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Bregenz 78,88 € 78,88 €
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Linz 78,88 € 78,88 €
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Graz 79,44 € 79,44 €
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Salzburg 82,48 € 82,48 €
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Die Heizölpreise in Österreich schwanken in Abhängigkeit zur Ölpreisentwicklung an der Börse. Meist zeigen sich tägliche Preisänderungen zwischen 0,2 und 1,2 Cent je Liter Heizöl. Selten kommt es zu extremem Schwankungen von bis zu zwei Cent. Zusätzlich spielen auch Warenverfügbarkeit, Transportlogistik und Wettbewerb zwischen den Händlern eine Rolle. Hierdurch entstehen regionale Unterschiede im Heizölpreis. Diese werden im Städtevergleich deutlich.

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24.05.2019, 09:56 - Ölpreis bricht ein – Heizölpreis auf Monatstief
Durch einen unverhofften Kurseinbruch an den Ölbörsen fallen auch die hiesigen Heizölpreise stark zurück. Kunden, die heute bestellen, können mit einer Ersparnis von bis zu ... ganzen Marktbericht lesen
23.05.2019, 12:22 - Die Ölpreise geben am Donnerstag weiter nach und Brent (Nordseeöl) kostet aktuell unter 70 Dollar je Barrel. Fallend die Kurse im Tagesverlauf weiter, winkt der tiefste Rohölpreis seit Anfang April. Heizöl in Deutschland, Österreich und ... ganzen Marktbericht lesen

Aktuelles Verbraucherverhalten

Kaufaktivität
Beobachtung

Preistanne

Heizölpreise als Spannendiagramm
Die Preistanne stellt dar, wie groß die Preisspanne war!

Preisniveau in Großstädten

Im Vergleich zum Durchschnittspreis
78,45 €
Deutschland Karte

Heizölpreise Wochenschau

Heizölpreis erreicht neues Jahreshoch

Die Heizölpreise sind wenig verändert in die neue Woche gestartet. Am Persischen Golf brodelte es und die Heizölpreise sprangen auf eine neues Jahreshoch. Erstmals in diesem Jahr kostete der Liter Heizöl im bundesdeutschen Durchschnitt mehr als 70 Cent. Die Raffinerien in Leuna und Schwedt hatten Probleme mit dem Rohölnachschub.
 
Aus dem Persischen Golf wurde von mehreren Zwischenfällen berichtet. Insbesondere sollten zwei saudi-arabische Öltanker angegriffen worden sein. Wer für die Anschläge verantwortlich ist, gilt als unklar. Die geografische Nähe zum Iran macht den zwischen Fall allerdings besonders brisant.

Der Handelsstreit zwischen den USA und China hielt die Börsen weiter in Atem und belastete vor allem global aufgestellte Exportwerte z.B. aus der Auto- und Chemieindustrie. In Bezug auf den eigenen Ölexport ist die Anhebung der Zölle auf viele Waren und der anhaltende Streit bereits jetzt ein Eigentor für US-Präsident Trump. Die Handelsstatistik zeigte, dass China sich zwar gegen Strafzölle auf US-Öl entschieden hat, aber dafür so gut wie kein US-Öl mehr importiert. Stattdessen greift man auf Lieferländer aus dem Nahen Osten zurück, was die Preise dort in die Höhe trieb. US-Öl wurde dagegen in seiner Marktposition geschwächt.

Der Fokus der Börsianer lag in Sachen Ölpreis weiterhin klar auf dem Nahen Osten. Die Lagerbestandsdaten aus den USA wären für einen Preisrückgang gut gewesen, gingen aber unter. Stattdessen zogen die Ölpreise vor dem Hintergrund der steigenden Kriegsgefahr an.
Der Ton wird rauer und Saudi-Arabien schlägt sich im Kampf gegen den ungeliebten Nachbarn Iran auf die Seite der USA. Mit einer Positionierung Russlands pro Iran wäre das Gipfeltreffen der Machtinteressen komplett.

Auch in Deutschland ist regionale Warenknappheit plötzlich wieder ein Thema. Bereits Mitte April wurde von verunreinigtem Rohöl in der Druschba-Pipeline berichtet, die von Russland aus auch Ostdeutschland versorgt. Nachdem zunächst vor allem die Schwedter Raffinerie betroffen war und für die Rohölversorgung auf den Seetransport über Rostock ausgewichen ist, soll das Nachschubproblem nun Leuna erreicht haben. Die Raffinerieproduktion, von Heizöl, Benzin, Diesel und anderen Produkten ist eingeschränkt. Lagerbestände decken den Bedarf und bis Dato sind die preislichen Auswirkungen gering.

Heizölpreise KW 21 / 2019

(in EUR/CHF pro 100 Liter)
  hoch tief Durchschnitt
Deutschland 72,39 68,71 70,90
Österreich 81,51 78,45 80,29
Schweiz 95,31 92,19 94,02

DOE-Lagerbestände vom 22.05.2019

(Daten für die 21. KW in Mio. Barrel)
  Bestand zur Vorwoche zum Vorjahr
Rohöl 476,8 +4,7 +38,6
Heizöl/Diesel 126,4 +0,8 +12,4
Benzin 228,7 +3,7 -5,2


Marktreaktion: Zuwächse in allen drei Produktkategorien sezten Ölpreis unter Druck.

Wichtige Börsentermine:

  • Dienstags 22:00 Uhr: wöchentliche Bestandsdaten des API
  • Mittwochs 16:30 Uhr: wöchentliche Bestandsdaten des DOE

Faktoren für sinkende Preise:

  • IEA, EIA, OPEC Monatsberichte
  • Weltweit hohe Produktbestände

Faktoren für steigende Preise:

  • Exportprobleme in Libyen 
  • Spekulationenüber  OPEC-Produktionsobergrenze

Wissenswertes zum Thema Heizölkauf

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Ölpreis - Tendenz und Prognose

Um einen günstigen Kaufzeitpunkt für Heizöl abzupassen, ist regelmäßige Marktbeobachtung wichtig.

Welcher Preistrend herrscht an der Börse vor? Geht die Tendenz beim Öl nach oben oder nach unten?

Was heute an der Börse geschieht, wirkt sich bereits am nächsten Tag auf den Heizölpreis aus. Damit ist der Markt für Heizöl viel schnelllebiger, aber auch interessanter als der Markt für Strom oder Gas. Der Kunde entscheidet aktiv, wann er kauft und hat damit direkten Einfluss auf die Heizkosten des nächsten Winters.

Der aktuelle Trend der Ölpreise am Weltmarkt ist ein wichtiger Anhaltspunkt für Besitzer einer Ölheizung. Um die Heizölpreisentwicklung zu antizipieren empfiehlt es sich, die Börsenkurse für Rohöl, Gasöl und Euro/Dollar im Chartbild regelmäßig zu beobachten.

Weiterhin sollte man sich mit der Prognose befassen. Je langfristiger, desto unsicherer wird diese. Während die automatisch berechnete Heizölpreis Prognose für den nächsten Werktag noch relativ zuverlässig eintritt, haben auf lange Sicht selbst Experten Probleme, die Ölpreisentwicklung richtig einzuschätzen. Neben der Analyse von Marktdaten zu Angebot und Nachfrage macht für eine langfristige Preisprognose auch ein Blick auf das Chartbild Sinn. Häufig ist hier auf den ersten Blick eine Tendenz sichtbar.

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Die Heizölpreise folgen unmittelbar dem Ölpreis an der Börse und sind zudem von der Kalkulation der einzelnen Händler abhängig. Sie bewegen sich mehrmals täglich.

Regelmäßiges Vergleichen und Beobachten sollte deshalb zum Pflichtprogramm für preisbewusste Ölheizungsbesitzer gehören. Damit die "Pflicht" nicht zur Belastung wird, sondern schnell erledigt ist und Sparen richtig Spaß macht, gibt es HeizOel24!

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Heizölpreise vergleichen und beobachten ist also kein Hobby, sondern allen Verbrauchern zu empfehlen, die preiswert Heizöl kaufen möchten!

Bildung der Heizölpreise in Österreich

Heizölpreise sind Tagespreise, die in Abhängigkeit zur Rohstoffbörse schwanken.

Weitere Einflussfaktoren sind die regionale Nachfrage, die Wetterentwicklung, die Preispolitik des Mineralölhandels sowie die Mineralöl- und Mehrwertsteuer. Besonders in Zeiten hoher Nachfrage hat auch die Nachversorgung der Raffinerien und landesweit verteilter Großtanklager Einfluss auf die Preise. Es ist nicht nur wichtig, dass insgesamt genug Öl da ist, sondern, dass es auch regional verfügbar ist, wo es vom Heizölhandel gebraucht wird.

Wichtigster europäischer Hafen für die Löschung der Öltanker ist Rotterdam. Von hier aus werden besonders die Gebiete am Rhein, bis hinauf nach Basel versorgt. Ostdeutschland erhält viel Öl per Pipeline aus Osteuropa. Bayern und der Süden haben Anschluss an Pipelines aus dem Mittelmeerraum.

U.a. an den Raffineriestandorten Ingolstadt, Karlsruhe, Leuna, Schwedt, Hamburg, Gelsenkirchen und Wesseling entstehen aus dem Rohöl die verschiedenen Produkte wie Benzin, Kerosin und natürlich Diesel und Heizöl. Unsere Dieselpreise finden Sie in einer separaten Auflistung.

Die Heizölpreise beinhalten neben den Kosten für die Förderung des Rohöls, Transportkosten, Raffineriekosten, Vertriebskosten vor allem Steuern. Rund 30 % des Heizölpreises resultieren aus Mineralöl- und Mehrwertsteuer.