Heizölpreise aktuell für Österreich

∅ 100l, 17.02.2020 69,48 +0,70% zum Vortag
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Die Heizölpreis-Entwicklung im

Wichtige Einflussfaktoren

Börsenwerte vom 17.02.2020, 10:24

Aktueller Heizölpreis vom im Vergleich zum Vortag

  16.02.2020 17.02.2020 Differenz
Preise: Heizöl Schwefelfrei / 100l inkl. MwSt. bei einer Abnahmemenge von 3.000l - 17.02.2020 - 09:40 Uhr.
Klagenfurt 68,76 € 68,76 €
0,00 €
Innsbruck 78,92 € 78,92 €
0,00 €
Bregenz 69,12 € 69,60 €
+0,48 €
Linz 70,12 € 70,12 €
0,00 €
Graz 69,60 € 69,60 €
0,00 €
Salzburg 72,82 € 72,82 €
0,00 €
Die Heizölpreise in Österreich schwanken in Abhängigkeit zur Ölpreisentwicklung an der Börse. Meist zeigen sich tägliche Preisänderungen zwischen 0,2 und 1,2 Cent je Liter Heizöl. Selten kommt es zu extremem Schwankungen von bis zu zwei Cent. Zusätzlich spielen auch Warenverfügbarkeit, Transportlogistik und Wettbewerb zwischen den Händlern eine Rolle. Hierdurch entstehen regionale Unterschiede im Heizölpreis. Diese werden im Städtevergleich deutlich.

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14.02.2020, 12:37 - Die Ölpreise an den internationalen Börsen können sich nach dem Corona-Tief weiter erholen und sorgen am Freitag dafür, dass die Heizölpreise in der DACH-Region um durchschnittlich 0,5 Cent bzw. Rappen je Liter steigen. Auf Wochensicht ... ganzen Marktbericht lesen
13.02.2020, 11:49 - Die Ölpreise an den internationalen Börsen fallen am Donnerstag zurück. Neue Corona-Sorgen prägen das Handelsgeschehen und lassen die Kurse sinken. Heizöl in der DACH-Region wir zunächst um durchschnittlich um 0,5 Cent bzw. Rappen ... ganzen Marktbericht lesen

Aktuelles Verbraucherverhalten

Kaufaktivität
Beobachtung

Preistanne

Heizölpreise als Spannendiagramm
Die Preistanne stellt dar, wie groß die Preisspanne war!

Preisniveau in Großstädten

Im Vergleich zum Durchschnittspreis
69,48 €
Deutschland Karte

Heizölpreise Wochenschau

JTC Meeting lässt Preise steigen

Die Öl- und Heizölpreise präsentieren sich zum Start in die neue Woche mit weiteren Abschlägen. Die wirtschaftliche Situation Chinas ist weiter kritisch. Das technische Komitee der OPEC traf sich zum Krisengespräch. Russland stoppte ein Sondermeeting der OPEC+ Länder.

Der Einfluss vom Corona-Virus auf den chinesischen Ölbedarf war auch die vergangene Woche sehr deutlich. Durch die Einstellung der Dienste verschiedener Verkehrsmittel sank die Nachfrage nach Kerosin und Benzin weiter. Die Lagerbestände stiegen unweigerlich an. Die Raffinerien hatten ihre Produktion schon um 30-50% reduzieren müssen. Nun musste die Produktion teilweise auf unter 50% gedrosselt werden. Das staatliche Unternehmen Sinopec (größter chinesischer Rohölimporteur und Raffineriebetreiber) versucht das nicht benötigte Rohöl nach Westafrika zu verkaufen. Diverse Analysten schätzen, dass die chinesischen Rohölimporte in dem Bereich von 0,25 - 3 Mio. B/T zurückgehen werden. Der Corona-Virus hat das Land weiter im Griff.

Gerüchte über ein Sondermeeting der OPEC beendeten den Preissturz. Die Beratungsgespräche des Joint Technical Committee (JTC) gingen über drei Tage und sollten über Kürzungsmaßnahmen, als Reaktion auf die schwächelnde Nachfrage durch das Corona-Virus, beraten. Durch Entlastungskäufe wurde die Abwärtsdynamik der Preise vorerst gestoppt worden.
Der chinesische Botschafter bei der UN warnte vor überzogenen Maßnahmen und auch Russlands Energieminister möchte die Lage weiter beobachten. Russland hatte in der Vergangenheit schon Probleme Förderkürzungen umzusetzen und ist dieser Maßnahme nicht sonderlich offen gegenüber. Daher hatte sich Russland gegen das Vorziehen des Sondermeetings der OPEC+ Länder ausgesprochen. Die OPEC selbst geht davon aus, dass die globale Ölnachfrage durch die Situation in China um ca. 0,4 Mio. B/T sinken wird für die nächsten 6 Monate. Das JTC soll heute weiter tagen und zu einer Empfehlung kommen, die dann von der Vollversammlung der OPEC+ Gruppe abgesegnet werden kann. Die OPEC+ Gruppe wird planmäßig Anfang März tagen.

Auf den heimischen Heizölmarkt hat die Bestellwelle der letzten Woche ihren Höhepunkt wie erwartet am Mittwoch überschritten. Das Bestellaufkommen bleibt dennoch immens hoch und Kunden sollten sich auf verlängerte Wartezeiten einstellen.

Heizölpreise KW 7 / 2020

(in EUR/CHF pro 100 Liter)
  hoch tief Durchschnitt
Deutschland 59,61 57,99 58,65
Österreich 69,00 67,20 68,12
Schweiz 79,70 78,41 78,95

DOE-Lagerbestände vom 12.02.2020

(Daten für die 5. KW in Mio. Barrel)
  Bestand zur Vorwoche zum Vorjahr
Rohöl 442,5 +7,5 -8,4
Heizöl/Diesel 141,2 -2,0 +1,0
Benzin 261,0 -0,1 +2,7


Marktreaktion: Rohölaufbau drückt zusätzlich zum Coronavirus auf die Ölpreise.

Wichtige Börsentermine:

  • Dienstags 22:00 Uhr: wöchentliche Bestandsdaten des API
  • Mittwochs 16:30 Uhr: wöchentliche Bestandsdaten des DOE

Faktoren für sinkende Preise:

  • IEA, EIA, OPEC Monatsberichte
  • Weltweit hohe Produktbestände

Faktoren für steigende Preise:

  • Exportprobleme in Libyen 
  • Spekulationenüber  OPEC-Produktionsobergrenze

Wissenswertes zum Thema Heizölkauf

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Die angezeigten Preise im Heizölrechner von HeizOel24 ändern sich mehrmals täglich. Grund dafür sind neben den Börsenschwankungen die Kalkulationsänderungen der Heizölhändler, die sich bei den Heizölpreisen auf der Plattform unterbieten. Für den Kaufabschluss gilt immer der angezeigte Heizölpreis zum Zeitpunkt der Bestellung als verbindlich vereinbart. Dieser Preis gilt bis zur Lieferung!

Um saisonale Schwankungen und Tendenzen zu erkennen, sollten Kunden bei ihrer Kaufentscheidung auch die Heizölpreise im Chartbild berücksichtigen. Die Auswahl gibt Ihnen dabei die Möglichkeit, die Heizölpreisentwicklung sowohl auf regionaler als auch nationaler Ebene zu verfolgen.

Ölpreis - Tendenz und Prognose

Um einen günstigen Kaufzeitpunkt für Heizöl abzupassen, ist regelmäßige Marktbeobachtung wichtig.

Welcher Preistrend herrscht an der Börse vor? Geht die Tendenz beim Öl nach oben oder nach unten?

Was heute an der Börse geschieht, wirkt sich bereits am nächsten Tag auf den Heizölpreis aus. Damit ist der Markt für Heizöl viel schnelllebiger, aber auch interessanter als der Markt für Strom oder Gas. Der Kunde entscheidet aktiv, wann er kauft und hat damit direkten Einfluss auf die Heizkosten des nächsten Winters.

Der aktuelle Trend der Ölpreise am Weltmarkt ist ein wichtiger Anhaltspunkt für Besitzer einer Ölheizung. Um die Heizölpreisentwicklung zu antizipieren empfiehlt es sich, die Börsenkurse für Rohöl, Gasöl und Euro/Dollar im Chartbild regelmäßig zu beobachten.

Weiterhin sollte man sich mit der Prognose befassen. Je langfristiger, desto unsicherer wird diese. Während die automatisch berechnete Heizölpreis Prognose für den nächsten Werktag noch relativ zuverlässig eintritt, haben auf lange Sicht selbst Experten Probleme, die Ölpreisentwicklung richtig einzuschätzen. Neben der Analyse von Marktdaten zu Angebot und Nachfrage macht für eine langfristige Preisprognose auch ein Blick auf das Chartbild Sinn. Häufig ist hier auf den ersten Blick eine Tendenz sichtbar.

Heizölpreise im Internet vergleichen

Die Heizölpreise folgen unmittelbar dem Ölpreis an der Börse und sind zudem von der Kalkulation der einzelnen Händler abhängig. Sie bewegen sich mehrmals täglich.

Regelmäßiges Vergleichen und Beobachten sollte deshalb zum Pflichtprogramm für preisbewusste Ölheizungsbesitzer gehören. Damit die "Pflicht" nicht zur Belastung wird, sondern schnell erledigt ist und Sparen richtig Spaß macht, gibt es HeizOel24!

Zusätzlich zum aktiven Preisvergleich über den Heizölrechner gibt außerdem die Möglichkeit, sich über kostenlose Preisabos oder einen individuell einstellbaren Preisalarm informieren zu lassen. Bei Unterschreitung Ihres hinterlegten Schwellenwerts wird Ihnen eine E-Mail oder wahlweise auch ein Push-Nachricht aufs Smartphone geschickt. Dieses Informationsangebot ist natürlich kostenlos und unverbindlich.

Kunden, mit genauen Preisvorstellungen, die direkt kaufen möchten, sobald ein Händler zum "Wunschpreis" liefert, können über MeinPreis ein limitiertes Kaufgesuch hinterlegen. MeinPreis - die Limit-Order für Heizöl

Heizölpreise vergleichen und beobachten ist also kein Hobby, sondern allen Verbrauchern zu empfehlen, die preiswert Heizöl kaufen möchten!

Bildung der Heizölpreise in Österreich

Heizölpreise sind Tagespreise, die in Abhängigkeit zur Rohstoffbörse schwanken.

Weitere Einflussfaktoren sind die regionale Nachfrage, die Wetterentwicklung, die Preispolitik des Mineralölhandels sowie die Mineralöl- und Mehrwertsteuer. Besonders in Zeiten hoher Nachfrage hat auch die Nachversorgung der Raffinerien und landesweit verteilter Großtanklager Einfluss auf die Preise. Es ist nicht nur wichtig, dass insgesamt genug Öl da ist, sondern, dass es auch regional verfügbar ist, wo es vom Heizölhandel gebraucht wird.

Wichtigster europäischer Hafen für die Löschung der Öltanker ist Rotterdam. Von hier aus werden besonders die Gebiete am Rhein, bis hinauf nach Basel versorgt. Ostdeutschland erhält viel Öl per Pipeline aus Osteuropa. Bayern und der Süden haben Anschluss an Pipelines aus dem Mittelmeerraum.

U.a. an den Raffineriestandorten Ingolstadt, Karlsruhe, Leuna, Schwedt, Hamburg, Gelsenkirchen und Wesseling entstehen aus dem Rohöl die verschiedenen Produkte wie Benzin, Kerosin und natürlich Diesel und Heizöl. Unsere Dieselpreise finden Sie in einer separaten Auflistung.

Die Heizölpreise beinhalten neben den Kosten für die Förderung des Rohöls, Transportkosten, Raffineriekosten, Vertriebskosten vor allem Steuern. Rund 30 % des Heizölpreises resultieren aus Mineralöl- und Mehrwertsteuer.