Preisspitze weg - Heizölpreis fällt ins Wochenende

02.02.24 • 12:57 Uhr • HeizOel24 News • Fabian Radant

Die Heizölpreise haben ihr zwischenzeitliches Wochenplus von bis zu vier Cent bzw. drei Rappen je Liter vollständig abgebaut. Die Preisspitze vom Montag ist weg und die Inlandsnotierungen verabschieden sich auf einem ähnlichen Stand wie am letzten Freitag ins Wochenende. Verbraucher mit Heizölbedarf können der Entwicklung wieder gelassener entgegen sehen. Die Gefahr einer Trendwende, hin zu steigenden Preisen, ist zunächst vom Tisch. Die Nachfrage zieht zugleich an, bleibt aber insgesamt noch verhalten.

Für Heizölinteressenten beginnt der Handelstag sehr positiv. Die Rohölsorten Brent und WTI fielen auf 78 bzw. 73 Dollar pro Fass, ICE Gasoil notiert derzeit bei 826 Dollar pro Tonne mit fallender Tendenz und der Euro konnte sich auf 1,088 Dollar hochkämpfen. Damit sind weitere Heizölpreisrückgänge im Tagesverlauf wahrscheinlich.

Die Ölpreise gaben im gestrigen Tagesverlauf stark nach. Hintergrund sind unbestätigte Berichte über einen möglichen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas. Da russische Öltanker auf dem Weg durch das Rote Meer bisher ebenfalls von den Houthi-Rebellen-Angriffen verschont blieben, wird auch dort eine Entspannung erwartet. Der Ölmarkt hofft auf eine schnelle Bestätigung und preist bereits die ersten Risikoaufschläge aus.

Für etwas Preisauftrieb sorgt dagegen die OPEC+. Das Förderbündnis beschloss im November 2023 zusätzliche Förderquotenkürzungen von 2,2 Mio. B/T, wobei es sich größtenteils um die Verlängerung damals auslaufender sowie zusätzlicher freiwilliger Kürzungen handelt. Saudi-Arabien gab an seine Förderkürzungen ggf. auch nach dem ersten Quartal fortzuführen und generell projizierten die Mitglieder wieder Einigkeit, nachdem diese in den letzten Monaten mehr und mehr zu bröckeln schien.

Die Heizölpreise befinden sich heute Vormittag auf einem starken Abwärtskurs. In Österreich und der Schweiz gab der Literpreis bisher um durchschnittlich 0,6 Cent bzw. 0,7 Rappen nach. Deutsche Heizölnutzer können sich dagegen bereits über einen Rückgang von im Schnitt 1,7 Cent pro Liter freuen. Trotz des starken Preisverfalls ist die Zahl der Bestellungen für den Februar noch unterdurchschnittlich. Verbraucher warten offenbar auf bessere Zeiten oder klare Signale und haben die Preisspitze in der laufenden Woche sauber ausgespart. Ähnlich schwache Umsätze im Heizölhandel gab es zuletzt im August. Insbesondere, falls die Preise in der neuen Woche weiter sinken und möglicherweise einen neuen Anlauf auf die Ein-Euro-Marke in Deutschland starten, dürfte sich dies allerdings schnell ändern. Abzulesen ist dies am Verbraucherinteresse auf HeizOel24, wo sich nach wie vor eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an Interessenten die Angebote anschaut. Sobald der Preis stimmt, werden diese potentiellen Kunden zu echten Käufern. -fr-

HeizOel24-Tipp: Alle praktischen Informationen rund um Heizöl gibt es in der HeizOel24 App. Z. B. können Sie über die Chatfunktion und das Stimmungsbarometer erkennen, ob die Mehrzahl Ihrer Mitheizölinteressenten es vorzieht aktuell zu kaufen oder noch abwartet, um ein Schnäppchen zu ergattern. Außerdem können Sie sich Preisalarme einstellen, die Sie beim Erreichen Ihres Wunschpreises informieren oder direkt Heizöl jederzeit und bequem von überall bestellen. Diese und viele weitere Funktionen finden Sie in der HeizOel24 App. HeizOel24

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