Ölpreise: Geplante Lockerungen halten Börsen-Optimismus aufrecht

04.05.21 • 12:40 Uhr • HeizOel24 News • Janin Wordel

Den gestrigen Handelstag verließen die Rohöl-Futures mit Gewinnen und bleiben damit in der Nähe ihrer März-Hochs. Geplante Lockerungen der EU-Kommission und voranschreitende Impfkampagnen in den USA halten die Hoffnung an den Börsen und Aktienmärkten aufrecht. So geht es auch mit den Inlandspreisen für Heizöl weiter nach oben. Im Durchschnitt bezahlen Heizölkunden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz 0,5 Cent bzw. Rappen pro Liter drauf.

Die Rohölpreise konnten im Montagshandel ihre Verluste vom Freitag zu Teilen wieder wettmachen und ordnen sich kurz unter ihren März-Niveaus ein. Neue Impulse, die den Öl-Notierungen eine klare Richtung geben, blieben vorerst aus. Marktteilnehmer konzentrieren sich vielmehr auf die Hoffnung auf eine schnelle und stabile Genesung der globalen Wirtschaft durch den Fortschritt der Impfkampagnen. In mehreren US-Bundesstaaten sind coronabedingte Beschränkungen bereits gelockert bzw. aufgehoben worden. Inzwischen sind in den USA laut der Seuchenbehörde CDC über 100 Millionen Menschen vollständig gegen das Coronavirus geimpft, was etwa 40 Prozent der erwachsenen Bevölkerung entspricht. So sollen Geimpften schrittweise mehr Rechte eingeräumt werden, wie der Wegfall der Maskenpflicht oder die Aufhebung der Kontaktbeschränkungen. Doch auch in der EU will man den nächsten Schritt gehen. Die EU-Kommission will die seit Monaten anhaltenden Einreisebeschränkungen lockern und damit die Einreise in die Europäische Union wieder erleichtern. Trotz hohen Inzidenzwerten im Heimatland könnten vollständig Geimpfte bald wieder in die EU einreisen, wenn sie mindestens 14 Tage vor der Einreise "die letzte empfohlene Dosis eines in der EU zugelassenen Impfstoffs erhalten haben“.

Im frühen Dienstagshandel zeigten sich die Brent-Rohöl-Futures und die Rohöl-Futures von der amerikanischen Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) unbewegt und blieben in der Nähe ihrer Vortages-Niveaus. Die Aussicht auf eine Belebung der Kraftstoffnachfrage in den USA und in Europa durch die geplanten Lockerungen unterfüttern die Notierungen und kompensieren die durch neue Lockdowns in Indien eingebrochene Ölnachfrage. Marktteilnehmer warten auf die für heute angesetzten US-Bestandsdaten des American Petroleum Institute und die Daten zur Veränderungen der Produktvorräte der Energy Information Administration am Mittwoch. Analysten schätzen, dass die US-Rohölvorräte für die letzte Berichtswoche um 2,2 Millionen Barrel gesunken sind, was durch einen Anstieg der Kraftstoffnachfrage begründet sei.

HeizOel24-Tipp: Bewusster heizen mit klimaneutralem Heizöl! Mit einem Klick können Sie das Heizöl in der Bestellung CO2-neutral stellen und damit einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung weltweiter Klimaschutzprojekte leisten.HeizOel24. 04.05.2021

Jetzt auf dem Laufenden bleiben
Infoservices
178,70 €
Veränderung
-0,02 %
zum Vortag
178,70 €
/100l
Prognose
0,00 %
zu morgen
Ø AT €/100l bei 3.000l | 16.04.2026, 10:43
$/Barrel +1,91%
Gasöl 1.183,75
$/Tonne +2,69%
Euro/Dollar 1,1781
$ -0,13%
US-Rohöl 92,82
$/Barrel +1,56%
Börsendaten
Dienstag
04.05.2021
12:40 Uhr
Schluss Vortag
03.05.2021
Veränderung
zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
68,82 $
pro Barrel
67,65 $
pro Barrel
+1,73%
Gasöl
552,00 $
pro Tonne
543,00 $
pro Tonne
+1,66%
Euro/Dollar
1,2012 $
1,2063 $
-0,42%
(etwas schwächer)
USD/CHF
0,9149 CHF
0,9102 CHF
+0,52%
(etwas fester)
Heizölpreis
Dienstag
04.05.2021
12:40 Uhr
Schluss Vortag
03.05.2021
Veränderung
zum Vortag
Deutschland
63,52 €
0,00 €
0,00%
Österreich
68,31 €
0,00 €
0,00%
Schweiz
81,94 CHF
0,00 CHF
0,00%
Ø 100l Preis bei 3.000l
4-Wochen Prognose
Rohöl konstant
Heizöl konstant
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24 Logo
Marktbarometer

Tagesaktuelle Auswertung des Handelsgeschehens auf HeizOel24 im Vergleich zum Durchschnitt der letzten 12 Monate.
Gesprächshoffnung und US-Lagerdaten drücken Ölpreise
15.04.26 • 11:20 Uhr • Janin Wordel
Die Ölpreise geben zur Wochenmitte nach und setzen ihre Abwärtsbewegung vom Vortag fort. Neue Maßnahmen aus Washington erhöhen den Druck auf iranische Ölexporte, gleichzeitig belasten hohe US-Lagerbestände und schwächere Nachfrageaussichten den Markt. Die Abwärtsbewegung kommt auch im DACH-Raum an und schiebt die Heizölpreise am Vormittag durchschnittlich zwei Cent bzw. Rappen nach unten.Die Rohölsorten Weiterlesen
Öl- und Heizölpreise setzen Achterbahnfahrt fort
14.04.26 • 09:51 Uhr • Janin Wordel
Die Ölpreise bleiben zum Wochenstart unter Druck und rutschen wieder unter 100 US-Dollar. Neue Hoffnungen auf Gespräche zwischen den USA und dem Iran bremsen die zuvor starke Aufwärtsbewegung. Für Verbraucher im Inland geht es heute erstmal wieder runter beim Heizölkauf.Die Rohölsorten Brent und WTI starten am Dienstag ohne klare Richtung und bewegen sich unter der Marke von 100 US-Dollar. Noch zum Weiterlesen

Pressekontakt

Oliver Klapschus
Geschäftsführer
+49(0)30 7017120
Newsarchiv