Heizölpreis verschnauft kurz auf hohem Preisniveau

26.10.21 • 10:44 Uhr • HeizOel24 News • Fabian Radant

Minimale Preissteigerungen in der D-A-CH-Region im Vergleich zum Vortag. Weiterer Anstieg des Angebotsdefizits für Ölprodukte auf dem Weltmarkt ab November prognostiziert. Kurzfristige Richtungsimpulse für den Rohölpreis durch Daten des API und DOE erwartet.

Am heutigen Dienstag gibt es wenig neue Impulse für den Rohöl- und damit Heizölpreis. Das hohe Niveau der Preise wird voraussichtlich auch weiterhin anhalten, da zum einen mit einem kalten Novembermonat gerechnet wird und zum anderen die USA ihre Einreisesperre zum achten November diesen Jahres hin aufhebt. Dies wird wahrscheinlich erneut das bereits starke Angebotsdefizit an Rohöl auf dem Weltmarkt erhöhen. Vollständig Geimpfte können dann wieder in das Land einreisen, was zum einen den internationalen Flugverkehr ankurbeln aber auch im Inland der USA für mehr Bedarf an Ölprodukten sorgen wird.

Richtungsweisend für den Rohöl- und damit den Heizölpreis werden kurzfristig die heute Abend erwarteten Daten des US American Petroleum Institute (API) und die morgen Nachmittag veröffentlichten Daten des US-amerikanischen Department of Energy (DOE). Welche Impulse diese geben werden wird mit Spannung erwartet, im Licht der Entwicklung der letzten Wochen und der aktuellen Prognosen, wird es allerdings nur unwahrscheinlich einen signifikanten Abwärtstrend verursachen.

In Deutschland starten Heizölinteressenten mit einem leicht günstigeren durchschnittlichen Heizölpreis in den Tag. Im Schnitt zahlt man in der Bundesrepublik 0,05 Cent weniger pro Liter Heizöl. In der Schweiz starten wir ebenfalls mit einem leichten Aufpreis von 0,05 Rappen pro Liter Heizöl in den Tag. Heizölkunden in Österreich starten aktuell mit dem gestrigen Heizölpreis in den Tag. Im Schnitt gab es keine Veränderungen im Heizölpreis pro Liter.

Während wir in der Schweiz die psychologisch wichtige Marke von durchschnittlich 100 Franken pro 100 Liter Heizöl schon eine Weile deutlich überschritten haben, kämpfen die Preise in Österreich und Deutschland noch mit der dort wichtigen 90 Euro pro 100 Liter Marke. Aufgrund des gestrigen wieder deutlich höheren Bedarfs an Heizöl in der D-A-CH-Region, könnten diese Marken allerdings in beiden Ländern wieder erreicht werden. Im Vergleich zum Wochenende verdoppelte sich die Nachfrage nach Heizöl in der D-A-CH-Region. Aufgrund des global als kalt erwarteten Novembers, könnte es in den nächsten Tagen nochmals Aufwärtspotential im Preis geben. -fr-

HeizOel24-Tipp: Wer nicht auf fallende Preise spekulieren kann und tanken muss, kann über eine Finanzierung nachdenken. Der doch nicht ganz unerhebliche Betrag, den eine Tankfüllung kostet, kann in bequemen Raten bezahlt werden. So bleiben Sie finanziell flexibel. HeizOel24 26.10.2021

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