Zoll- und Sanktionsdrohungen senken Ölpreise

15.07.25 • 08:45 Uhr • HeizOel24 News • Fabian Radant

Heizölinteressenten profitieren heute Vormittag von Preisnachlässen von bis zu 1,35 Cent bzw. Rappen pro Liter. Hintergrund ist die Ankündigung von US-amerikanischen Sanktionen gegen Russland und Zöllen gegen die EU.

Während der Euro weiterhin mit 1,16 Dollar gehandelt wird und einem leichten Aufwärtstrend folgt, sinken die Ölpreise. Die Rohölsorten Brent und WTI fielen auf 68 bzw. 66 Dollar pro Fass und ICE Gasoil auf 693 Dollar pro Tonne.

Seit seinem Amtsantritt als neuster US-amerikanischer Präsident befand sich Donald Trump auf einem pro russischen Kurs. Da Russland allerdings sein Wahlkampfziel eines kurzfristigen Friedens in der Ukraine seit Monaten blockiert, ändert sich seine Haltung langsam. Er verkündete gestern Sanktionen gegen Länder welche russisches Öl kaufen. Bisher wurden Länder wie Indien und China nicht bestraft, als sie Russland halfen die westlichen Sanktionen zu umgehen.
Allerdings gaben die Ölpreise trotz dessen nach. Hintergrund ist eine Übergangsperiode von 50 Tagen. Erst nach dieser werden entsprechende Sanktionen greifen. Zusätzlich ist Donald Trump dafür bekannt seine Deadlines kurzfristig zu verlängern.

Die US-amerikanischen Zölle sorgen ebenfalls für Ölpreisabwärtsdruck. Donald Trump verkündete zusätzliche Zölle in Höhe von 30 Prozent auf alle Importe aus der EU und Mexiko. Diese sollen ab dem 01.08.25 gelten. Es bleibt abzuwarten, ob diese tatsächlich und in der genannten Höhe eingeführt werden.

Die sinkenden Heizölpreise kurbeln die Nachfrage deutlich an. Weiterhin suchen mehr als vier Mal so viele Interessenten wie jahreszeitüblich auf HeizOel24 nach einem passenden Angebot.
Derzeit profitieren sie von Preisnachlässen von im Schnitt 0,6 Rappen in der Schweiz und 1,35 Cent pro Liter in Deutschland. In Österreich müssen sich Interessenten noch gedulden. Hier verharren die Heizölpreise noch auf dem Vortagesniveau.
Heizölspekulanten können auf die nächsten Wochen und die Einführung der US-amerikanischen Zölle gegen die EU hoffen. Sollten diese tatsächlich kommen, dürften die Preise weiter nachgeben. Auf der anderen Seite könnte die EU mit Sanktionen gegen den US-amerikanischen Technologiesektor reagieren. Dies würde die USA sehr hart treffen, weshalb derzeit noch nicht hundertprozentig mit der Einführung der Zölle gerechnet werden kann. -fr-

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