Ölpreise suchen Orientierung

02.12.25 • 10:36 Uhr • HeizOel24 News • Janin Wordel

Die Ölpreise zeigen sich am Dienstag richtungslos. Nach gemischten Impulsen aus OPEC+, Drohnenmeldungen und US-Daten fehlt den Notierungen ein klarer Ankerpunkt. Heizöl zeigt am Vormittag kleine Abschläge und pendelt nach dem nervösen November seitwärts. Die Nachfrage zieht mit den sinkenden Temperaturen weiter an.

Die neue Woche begann am Ölmarkt zwar mit etwas Schwung, doch wirklich weit reichte der Atem der Ölbullen nicht. Nach einem kurzen Ausflug nach oben setzten am Montag wieder Gewinnmitnahmen ein, und die Futures drehten ins unentschlossene Seitwärtslaufen. Zu viele Meldungen zogen den Markt in unterschiedliche Richtungen: Drohnenangriffe, OPEC-Entscheidungen, Produktionsrekorde. Am Morgen knüpften die Rohölnotierungen an ihre Vortagesverluste an und starteten weicher in den Handel. Die Nordseesorte Brent kostet aktuell 63,24 US-Dollar, die amerikanische Ölsorte WTI pendelt bei 59,47 US-Dollar.

Der ukrainische Drohnenangriff auf den russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk sorgte gestern zunächst für feste Notierungen. Gleichzeitig hatte die OPEC+ am Sonntag bestätigt, dass sie ihre geplante Produktionssteigerung Anfang 2026 aussetzt. Marktteilnehmer hatten die Entscheidung jedoch erwartet, daher verpuffte das Reaktionspotenzial schnell. Als Chevron im Tagesverlauf meldete, dass die Verladungen in Noworossijsk wieder aufgenommen wurden, setzen sich die Ölbären durch und schickten die Ölpreise südwärts. Der Blick richtet sich nun auf die US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API), die am Abend veröffentlicht werden.

Für Verbraucher zeigt sich heute ein kleines Preisgefälle, das sich bereits im gestrigen Tagesverlauf gebildet hatte. Im Vergleich zum Tagesdurchschnitt von Montag ergeben sich Abschläge von etwa 0,2 Cent im landesweiten Mittel. Nach dem turbulenten November suchen die Heizölpreise im Moment eher die Ruhe und drehen seitwärts. Der festere Euro sorgt zusätzlich für eine stabile Seitenlage.

In Österreich bewegen sich die Durchschnittspreise bei etwa 115,8 Euro pro Liter und damit auch dort leicht abwärts geneigt. Die Schweiz startet mit 96,6 Rappen je Liter in den Tag, etwa 0,3 Rappen leichter als gestern. Nach den deutlichen Ausschlägen der vergangenen Wochen pendeln sich die Preise im DACH-Raum wieder etwas ein. Die Nachfrage hat mit den sinkenden Temperaturen zugelegt.

HeizOel24-Tipp: Heizöl bequem finanzieren: Nutzen Sie den Ratenkauf, um Ihre Heizölrechnung flexibel in monatlichen Raten zu begleichen. HeizOel24

Jetzt auf dem Laufenden bleiben
Infoservices
151,45 €
Veränderung
-0,05 %
zum Vortag
151,45 €
/100l
Prognose
+2,55 %
zu morgen
Ø AT €/100l bei 3.000l | 16.07.2026, 12:29
$/Barrel -0,28%
Gasöl 1.152,25
$/Tonne +0,50%
Euro/Dollar 1,1467
$ +0,03%
US-Rohöl 79,59
$/Barrel -0,81%
Börsendaten
Dienstag
02.12.2025
10:36 Uhr
Schluss Vortag
01.12.2025
Veränderung
zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
63,08 $
pro Barrel
63,32 $
pro Barrel
-0,38%
Gasöl
683,00 $
pro Tonne
687,75 $
pro Tonne
-0,69%
Euro/Dollar
1,1608 $
1,1608 $
0,00%
(konstant)
USD/CHF
0,8046 CHF
0,8042 CHF
+0,05%
(konstant)
Heizölpreis
Dienstag
02.12.2025
10:36 Uhr
Schluss Vortag
01.12.2025
Veränderung
zum Vortag
Deutschland
91,43 €
90,56 €
+0,96%
Österreich
115,64 €
115,06 €
+0,51%
Schweiz
96,19 CHF
94,30 CHF
+2,00%
Ø 100l Preis bei 3.000l
4-Wochen Prognose
Rohöl fallend
Heizöl konstant
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24 Logo
Marktbarometer

Tagesaktuelle Auswertung des Handelsgeschehens auf HeizOel24 im Vergleich zum Durchschnitt der letzten 12 Monate.
Öl- und Heizölpreise verschnaufen
16.07.26 • 10:45 Uhr • Janin Wordel
In der Nacht hat das US-Militär seine Angriffswellen gegen den Iran fortgesetzt. Teheran meldet Gegenschläge auf die verbündeten Golfstaaten Bahrain und Kuwait. Der Ölmarkt zeigt sich davon bemerkenswert unbeeindruckt und gibt sogar leicht nach. Davon angesteckt, können auch die Heizölpreise im Inland ein Stück weit von ihren Höhenflügen zurückkommen. Durchschnittlich einen Cent bzw. Rappen je Liter Weiterlesen
Heizölpreise springen auf 2,5-Monatshoch
15.07.26 • 11:20 Uhr • Janin Wordel
An den Ölbörsen geht die Aufwärtsbewegung weiter und hat die Notierungen auf den höchsten Stand seit Wochen gehoben. Seit Dienstagabend riegelt die US-Marine iranische Häfen wieder ab, und durch die Straße von Hormus kommt kaum noch ein Tanker. Auch Gasöl legt zu, weil die Raffinerieausfälle in Russland die Versorgung mit Diesel und Heizöl zusätzlich verknappen. Die Heizölpreise in Deutschland und Weiterlesen

Pressekontakt

Oliver Klapschus
Geschäftsführer
+49(0)30 7017120
Newsarchiv