Heizölpreise ziehen weiter an

21.01.26 • 11:00 Uhr • HeizOel24 News • Janin Wordel

Die Ölpreise starten zur Wochenmitte noch etwas orientierungslos in den Handel, nachdem sie gestern im Tagesverlauf zulegen konnten. Auslöser waren Angebotsmeldungen aus Kasachstan sowie robuste Konjunkturdaten aus China, die insgesamt stützten. Nur die politische Unsicherheit rund um Grönland bremste das Aufwärtspotenzial. Die Heizölpreise im DACH-Raum zogen infolge der festen Tendenz ebenfalls an und zeigen sich heute mit Aufschlägen von durchschnittlich 0,7 Cent bzw. Rappen je Liter.

Am Dienstag standen erst Angebotsmeldungen aus Kasachstan im Mittelpunkt. Nach Berichten über eine vorübergehende Unterbrechung der Förderung am Tengiz-Ölfeld zogen die Ölpreise zunächst an. Auch wenn die Ausfälle zeitlich begrenzt sein dürften, sorgte die Nachricht kurzfristig für Aufwärtsdruck. Unterstützt wurden die Notierungen zusätzlich durch einen schwächeren US-Dollar sowie positive Konjunktursignale aus China. Die beiden Rohölsorten Brent und WTI konnten im weiteren Tagesverlauf ihre anfänglichen Verluste wettmachten und mit einem Plus aus dem Handel gehen. In den Mittwoch starten die Ölpreise allerdings richtungssuchend und bleiben nahe ihrer Vortagesniveaus. Im Gegensatz zu Gasöl, das zur Wochenmitte nochmal deutlich zulegt.

Dagegen halten die politischen Spannungen zwischen den USA und Europa. Der Streit um Grönland und die von Washington angedrohten Strafzölle nährten Sorgen über neue Handelskonflikte. Die nächsten Impulse könnte der Auftritt Trumps beim Weltwirtschaftsforum in Davos liefern. Der französische Präsident Macron schlug bereits im Vorfeld vor, zum ersten Mal das Gesetz zur Abwehr wirtschaftlicher Nötigung (Anti-Coercion Instrument), besser bekannt als Handels-Bazooka, einzusetzen.

Die Heizölpreise ziehen am Mittwoch weiter an. Gegenüber dem Vortag verteuert sich Heizöl in Deutschland im Durchschnitt um etwa 0,7 Cent je Liter. Bereits gestern deuteten sich die Aufschläge an, die sich auch heute fortsetzen. In Österreich fällt der Preisanstieg dagegen nur marginal aus, sodass die Seitwärtsbewegung intakt bleibt. In der Schweiz orientieren sich die Heizölpreise leicht nach oben und legen im kantonweiten Mittel um etwa 0,2 Rappen je Liter zu.

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