Ölpreise starten schwächer in die Woche

02.02.26 • 12:01 Uhr • HeizOel24 News • Olivia Neven

Die Ölpreise starten mit Abschlägen in die neue Woche, nachdem sich im Konflikt zwischen den USA und dem Iran erste Zeichen der Entspannung zeigen. Die zuletzt aufgebaute geopolitische Risikoprämie wird damit weiter abgebaut, nachdem es bereits zum Ende der vergangenen Woche zu ersten Gewinnmitnahmen gekommen war. Diese Bewegung setzt sich nun auch im Heizölmarkt fort, wo sich zum Wochenstart spürbare Preisnachlässe zeigen.

Am Weltmarkt gaben die Ölpreise zum Start in die neue Woche nach, nachdem aus Washington und Teheran Signale einer neuen Gesprächsbereitschaft kamen und die zuvor aufgebaute geopolitische Risikoprämie wieder abgeflacht ist. US-Präsident Donald Trump erklärte, es gebe „ernsthafte Gespräche“ mit dem Iran, und auch der iranische Präsident betonte die Notwendigkeit diplomatischer Prozesse. Diese Nachrichten reduzierten die Furcht vor einer militärischen Eskalation, welche die Notierungen zuvor gestützt hatte. Am Wochenende bestätigte die Förderallianz OPEC+ ihre Entscheidung, die Produktionspause auch im März fortzusetzen, ohne Hinweise auf weitere Änderungen zu geben.

Die Kältewellen in den USA und Europa hatten Ende letzter Woche noch für Unterstützung gesorgt, doch inzwischen lassen sich diese Effekte nicht mehr klar in steigenden Preisen abbilden. Gleichzeitig bleiben längerfristige Angebotsfaktoren wie die erwartete Überversorgung 2026, die kasachische Förderung und neue Monatsberichte der Energieagenturen belastend.

In Deutschland haben die Heizölpreise nach dem starken Anstieg der vergangenen Woche wieder deutliche Abschläge erfahren. Der Durchschnittspreis liegt heute bei etwa 93,6 Cent pro Liter. Nach dem Anstieg im Januar haben die Notierungen in den letzten Tagen nachgegeben und bewegen sich nun wieder in einer niedrigeren Spanne, ohne jedoch die Tiefs aus dem Dezember zu erreichen.

In Österreich bewegt sich Heizöl heute bei durchschnittlich etwa 1,09 Euro pro Liter. Hier bewegt sich der Preis entgegen dem globalen Trend leicht nach oben.

In der Schweiz kostet Heizöl heute im Durchschnitt rund 95 Rappen pro Liter. Auch hier sind deutliche Rückgänge gegenüber dem Freitag zu beobachten. Der Aufwärtstrend, der sich im Januar entwickelt hatte, zeigt erste Ermüdungserscheinungen, und die Preise konsolidieren sich auf einem moderateren Niveau.

HeizOel24-Tipp: Wer die jüngsten Preisbewegungen nutzt, kann bei Bedarf eine Teilbestellung erwägen, um günstigere Preisniveaus zu realisieren und flexibel auf weitere Marktbewegungen zu reagieren.

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