Ölpreisseitwärtstrend deutet sich an

18.06.24 • 10:59 Uhr • HeizOel24 News • Fabian Radant

Die Ölpreise schwanken um die Vortageswerte herum. Der Anfang des Monats, durch die OPEC+ verkündete Rücknahme der freiwilligen Förderquotenkürzungen, entstandene Abwärtstrend wurde durch die Relativierung des Ausmaßes durch das Förderkartell wieder ausgeglichen. Trotz der hinter den Erwartungen zurückbleibenden globalen Ölnachfrage führte dies zu einem Ausgleich der Verluste am Ölmarkt.

Der Euro stagniert bei 1,071 Dollar, während die Ölpreise einem moderaten Abwärtstrend folgen. Ein Fass der Nordseerohölsorte Brent wird derzeit mit 83, ein Fass der US-amerikanischen Rohölsorte WTI mit 79 Dollar pro Fass und ICE Gasoil mit 764 Dollar pro Tonne gehandelt.

Die OPEC+ sorgte Anfang des Monats für starke Ölpreisabwärtsbewegungen. Hintergrund war die Verkündung der graduellen Rücknahme der freiwilligen Förderquotenkürzungen in Höhe von 2,2 Mio. B/T. Seitdem hat die OPEC+ allerdings beruhigend auf den Markt eingewirkt und dieser geht nicht mehr davon aus, dass das Förderkartell den Ölmarkt ab dem vierten Quartal 2024 mit Rohöl flutet. Im Resultat werden die panisch verkauften Mengen Öl nach und nach wieder akquiriert. Während der Fokus bei Rohöl auf der US-amerikanischen Sorte WTI liegt, wird Gasöl, das Vorprodukt für Mitteldestillate wie Heizöl, im amerikanischen Markt weiter abgestoßen und vermehrt in Europa gekauft. Dies sorgt für Heizölpreisaufwärtsdruck in Europa, auch wenn die Nachfrage wie in den USA eher unterdurchschnittlich ist.

Der Ölmarkt geht aktuell von Rohölpreisen der Referenzsorte Brent von 80 bis 85 Dollar pro Fass aus. Die Relativierung der kommenden steigenden Ölproduktion der OPEC+ sorgt für Aufwärtsdruck, da nur noch eine globale Angebotssteigerung von durchschnittlich 80.000 B/T für 2024 erwartet wird. Auf der anderen Seite verlangsamte sich die globale Ölnachfrage im ersten Quartal 2024 auf 890.000 B/T und für das zweite Quartal wird ein noch geringeres Wachstum erwartet. Zusätzlich bleibt die Ölnachfrage nicht nur in den USA und Europa hinter den Erwartungen zurück, auch in Indien und China ist eine Nachfragereduktion zu beobachten.

Während die Heizölpreise in der Schweiz im Vortagesvergleich um durchschnittlich 0,8 Rappen fielen, stagnieren sie in Österreich und stiegen im Schnitt um 0,35 Cent pro Liter in Deutschland. Inzwischen befinden sich die Heizölpreise damit in sechs Bundesländern wieder oberhalb der ein Euro pro Liter Marke. Regional gibt es derweil Abwärtsbewegungen mit Preisen von unter 0,98 Cent pro Liter Heizöl. -fr-

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