Ölmarkt prognostiziert Ölpreisseitwärtstrend

30.10.24 • 09:14 Uhr • HeizOel24 News • Fabian Radant

Dank den voraussichtlichen zusätzlichen chinesischen Kerosinimporten in diesem Jahr konnten sich die Ölproduktpreise leicht steigern, während die Rohölpreise nahe des aktuellen Dreißigtagetiefs verharren. Hintergrund sind Ereignisse wie die aktuelle Situation im Nahen Osten oder die anstehende US-amerikanische Präsidentschaftswahl, welche die Ölpreise in die eine oder andere Richtung bewegen könnten.

Der Euro startet mit 1,08 Dollar wie die Rohölpreise nahezu auf dem Vortagesniveau in den Handel, während die Ölproduktpreise leicht von den voraussichtlich erfolgenden chinesischen Kerosinimporten profitieren. Die Rohölsorten Brent und WTI starten mit 71 bzw. 67 Dollar pro Fass ungefähr auf dem Vortagesniveau in den Handel, während sich ICE Gasoil leicht auf 645 Dollar pro Tonne steigern konnte.

Ölmarktbeobachter vermuten, dass sich die Ölpreise kurzfristig auf einem volatilen Seitwärtstrend bewegen werden.
Die aktuelle Situation im Nahen Osten scheint sich zu entspannen, da der israelische Vergeltungsschlag gegen den Iran die Ölinfrastruktur verschonte und sowohl die Waffenstillstandsverhandlungen mit der Hamas und der Hisbollah wieder aufgenommen werden könnten. Beides wirkt deeskalierend und damit Ölpreis senkend.
Auf der anderen Seite wartet der Ölmarkt auf neue Wirtschaftsstimuli aus China und die US-amerikanische Präsidentschaftswahl. Während ersteres Ölpreistreibend wirken könnte, wird spekuliert, dass ein Sieg Donald Trumps die Ölpreise drücken würde.
Zusätzlich vermuten Marktbeobachter einen Anstieg der US-amerikanischen Rohölbestände, während die US-amerikanische Öllobbygruppe American Petroleum Institute (API) einen Abbau der Bestände prognostiziert. Heute Nachmittag werden die offiziellen US-amerikanischen Regierungszahlen vom Department of Energy (DOE) verkündet und für Klarheit sowie damit verbundenen Auf- oder Abwärtsdruck sorgen.

Während die Heizölpreise in Österreich mit einem Minus von durchschnittlich 0,2 Cent pro Liter mit etwas Verspätung die Abwärtsbewegung vom Wochenanfang nachvollziehen, stiegen sie in der Schweiz und in Deutschland im Schnitt um 0,4 Rappen bzw. 0,25 Cent. Dennoch gibt es vor allem im Westen und Osten der Bundesrepublik weiterhin regionale Angebote knapp über und unter 90 Cent pro Liter Heizöl. -fr-

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