Heizölpreise beenden Woche im Minus

07.02.25 • 11:21 Uhr • HeizOel24 News • Fabian Radant

Trotz des heutigen leichten Anstiegs liegen die Heizölpreise weit unter dem Niveau vom Montag dieser Woche. Der US-amerikanische Präsident Donald Trump wollte für mehr Ölförderung und niedrigere Energiepreise in den USA sorgen. Die Ölunternehmen der freien Wirtschaft ziehen hier allerdings nicht mit. Dafür konnte er in klein für den Iran die Sanktionen seines Vorgängers Joe Biden gegen Russland kopieren.

Der Euro stagniert heute Vormittag bei 1,03 Dollar, während die Ölpreise einem moderaten Aufwärtstrend folgen. Dennoch werden die Rohölsorten Brent und WTI mit den gestrigen Vormittagswerten von 74 und 71 Dollar pro Fass gehandelt. ICE Gasoil konnte dagegen bereits auf 706 Dollar und damit wieder über die psychologisch wichtige 700 Dollar pro Tonne Marke kämpfen.

Der US-amerikanische Präsident Donald Trump war für seine Wiederwahl unter anderem mit dem Versprechen die Energiepreise zu senken. Hierzu wollte er zum Beispiel die Ölförderung der USA steigern. Die durch ihn freigegebenen Gebiete z. B. in Alaska sind allerdings bisher für die Ölproduzenten auf dem freien Markt zu den aktuellen Marktpreisen unattraktiv. Zusätzlich geht sowohl die Ölindustrie als auch die US-amerikanische Energy Information Administration (EIA) davon aus, dass die Rohölproduktion 2025 25 Prozent weniger ansteigen wird als noch 2024. Laut der Ölbranche will der Präsident zwar sinkende Preise, dies lohne sich allerdings derzeit marktwirtschaftlich nicht für die Produzenten.

Auf der anderen Seite zog Donald Trump wie versprochen die Sanktionsschrauben gegen den Iran an. Hier wurden mehrere Tanker und Individuen mit neuen Sanktionen belegt, um die Rohölexporte des Irans nach China zu reduzieren. Da der Iran sein Rohöl hauptsächlich an China verkauft, wirkt dies leicht Ölpreis steigernd.

Mit den gestern fallenden Heizölpreisen sank auch die Nachfrage. Heute zog diese allerdings mit den steigenden Preisen wieder deutlich über das für diese Jahreszeit übliche Niveau an und es vergleichen weiterhin mehr als vier Mal so viele Heizölinteressenten wie üblich die Preise auf HeizOel24. Interessenten mit akutem Bedarf sollten sich auf einen kurzfristigen volatilen Seitwärtstrend der Heizölpreise einstellen und überlegen, ob sie wirklich auf einen langanhaltenden Abwärtstrend spekulieren können. Sind die Tanks für die aktuelle Heizperiode allerdings ausreichend befüllt, könnte es sich lohnen mit dem Kauf zu warten. Ölmarktbeobachter gehen weiterhin von einer nachlassenden globalen Ölnachfrage 2025 aus, die OPEC+ will ab April dieses Jahres die freiwilligen Förderquotenkürzungen langsam zurücknehmen und für die nicht OPEC+-Ölproduzenten wird dieses Jahr auch ein Wachstum der Ölförderung prognostiziert.

Während die Heizölpreise in Österreich heute Vormittag um durchschnittlich 0,3 Cent pro Liter sanken, stiegen sie in der Schweiz im Schnitt um 1,7 Rappen und in Deutschland um 0,7 Cent an. Vor allem im Südwesten und Westen der Bundesrepublik gibt es allerdings noch regionale Angebote um die 95 Cent pro Liter. -fr-

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