Öl- und Heizölpreise im Wartemodus

16.09.25 • 12:49 Uhr • HeizOel24 News • Janin Wordel

Die Ölpreise geben am Dienstag wieder leicht nach. Brent verharrt bei der Marke von 67 US-Dollar, während Gasoil weiter zulegt. Kurz vor der morgigen Fed-Sitzung gehen Marktteilnehmer in die Warte-Position. Im Inland folgen die Heizölpreise der Entwicklung mit einem durchschnittlichen Plus von 0,2 Cent bzw. Rappen je Liter. Die Nachfrage bleibt belebt.

Die internationalen Ölfutures zeigen sich am Dienstagmittag insgesamt stabil mit leichter Abwärtstendenz bei den Rohölkontrakten. Brent pendelt um die Marke von 67 Dollar je Barrel, während WTI mit 63,20 Dollar etwas unter dem Vortagesniveau liegt. Der Gasoil-Kontrakt setzte seinen Aufwärtstrend hingegen fort und notierte zuletzt bei 701,25 Dollar pro Tonne, ein Tagesplus von rund sechs US-Dollar.

Als Preistreiber wirken unter anderem die jüngsten Drohnenangriffe auf russische Energieanlagen. Die Ukraine beschädigte erneut eine Großraffinerie bei St. Petersburg. Auch wenn der Betrieb teilweise wieder aufgenommen wurde, bleibt die Sorge vor Lieferausfällen bestehen. Die geopolitische Lage sorgt insgesamt für Auftrieb, auch ohne neue Sanktionen.

Zudem richten sich die Blicke auf die USA: Heute Abend werden die wöchentlichen API-Lagerdaten erwartet, gefolgt vom offiziellen DOE-Bericht am Mittwoch. Analysten rechnen mit einem deutlichen Rückgang der US-Rohölvorräte. Gleichzeitig steht der nächste Zinsschritt der US-Notenbank bevor, eine mögliche Zinssenkung könnte die Ölnachfrage ankurbeln.

Die Heizölpreise in Deutschland zeigen sich am Dienstag uneinheitlich. Auf Basis der aktuellen Wechselkurs- und Gasoil-Entwicklung ergibt sich ein rechnerischer Spielraum von -0,4 bis +0,4 Cent je Liter im Vergleich zum Montagvormittag. Der bundesweite Durchschnittspreis liegt aktuell bei rund 90,50 Cent je Liter (3.000-Liter-Abnahme), was in etwa dem Preisniveau von gestern entspricht. Der September zeigt sich charttechnisch bisher eher träge mit einem Preisverlauf in enger Spanne.

In Österreich bleibt der Durchschnittspreis bei rund 1,10 Euro je Liter. Seit Anfang September bewegt sich der Markt hier in einer engen Seitwärtsrange. Auch in der Schweiz zeigen sich die Heizölpreise gegenüber gestern kaum verändert. Landesweit kostet ein Liter aktuell etwa 93,4 Rappen. Der Preisverlauf ist insgesamt stabil, mit leichter Tendenz zur Nachfragebelebung.

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