Heizölpreise starten uneinheitlich in die Woche

22.09.25 • 12:49 Uhr • HeizOel24 News • Janin Wordel

Die Ölpreise gingen am Freitag schwächer aus dem Handel. Brent und WTI gaben spürbar nach, auch der Gasoil-Kontrakt fiel zurück. Zum Wochenauftakt orientieren sich die Futures am Morgen leicht nach oben, drehen am Mittag bereits wieder. Heizöl wird heute in Deutschland mit durchschnittlich 0,3 Cent je Liter teurer. In der Schweiz können die Heizölpreise dagegen mit durchschnittlich 0,6 Rappen je Liter deutlich abwerfen, während in Österreich kaum Bewegung im Chart ist. Die Nachfrage bleibt hoch, viele Verbraucher sichern sich ihre Vorräte für die kalten Monate.

Die internationalen Ölfutures beendeten den Freitag im Minus. Brent rutschte zeitweise auf knapp 67 US-Dollar je Barrel, WTI fiel auf etwa 62 US-Dollar. Gasoil schloss 9 US-Dollar tiefer bei 693,50 US-Dollar pro Tonne. Damit haben die Ölpreise die Gewinne der Vorwoche weitgehend abgegeben.

Belastet wurden die Märkte durch Kommentare von US-Präsident Donald Trump, der erneut niedrigere Ölpreise forderte, um Russland im Ukraine-Krieg finanziell unter Druck zu setzen. Viele Marktteilnehmer werteten dies als Hinweis, dass Washington vorerst auf neue Sanktionen verzichtet. Auch Meldungen über steigende Ölimporte Indiens aus Russland setzten die Rohöl-Notierungen unter Druck.

Gegenläufig wirkten Angriffe der Ukraine auf russische Raffinerien, die zeitweise den Betrieb wichtiger Anlagen beeinträchtigten. Zudem stellte die EU am Freitag ihr 19. Sanktionspaket gegen Moskau vor, das unter anderem strengere Maßnahmen gegen Banken und Raffinerien in Drittstaaten vorsieht. Die erhoffte nachhaltige Preiserholung blieb dennoch aus. Heute versuchen die Olpreise, sich von den Freitagstiefs zu lösen und zeigen moderate Zugewinne.

Die Heizölpreise in Deutschland starten am Montag leicht über dem Stand vom Freitag. Im bundesweiten Durchschnitt kostet Heizöl bei einer Abnahme von 3.000 Litern aktuell rund 90,8 Cent je Liter. Der genauere Blick zeigt eine regional unterschiedlich ausgeprägte Preisentwicklung. In Baden-Württemberg und im Saarland legten die Heizölpreise mit rund 1,7 Cent je Liter am stärksten zu. In Niedersachsen, Berlin und Brandenburg bleiben die Heizölpreise dagegen nahezu unverändert. Trotz der heutigen Aufschläge bewegt sich der Markt insgesamt weiter seitwärts.

In Österreich knüpfen die Heizölpreise direkt am Freitagsniveau an. Der landesweite Durchschnittspreis bleibt stabil bei etwa 1,10 Euro pro Liter. In der Schweiz schaffen es die Heizölpreise unter die 93 Rappen-Marke und verlieren im Mittel 0,6 Rappen je Liter.

HeizOel24-Tipp: Sie warten auf einen bestimmten Preis? Kein Problem! Legen Sie ihn fest und wir informieren Sie per E-Mail bzw. Push-Nachricht, wenn dieser erreicht ist. Nutzen Sie einfach die Preisalarm-Funktion in der Angebotsliste. HeizOel24

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