Ölpreise steigen: Diesel- und Benzinstopp aus Moskau

26.09.25 • 12:38 Uhr • HeizOel24 News • Janin Wordel

Die Ölpreise haben im Donnerstagshandel kräftig zugelegt und bleiben auch heute auf hohem Niveau. Anhaltende Drohnenangriffe auf die russische Energieinfrastruktur und die klare Positionierung der NATO halten die Spannung an den Börsen hoch. Heizöl zieht im gesamten DACH-Raum kräftig nach oben und wird um durchschnittlich 1,2 Cent bzw. Rappen je Liter teurer.

Die Ölpreise setzten am Donnerstag ihre Aufwärtsbewegung fort und markierten neue Mehrwochenhochs. Brent kletterte über 69 US-Dollar je Barrel, WTI überschritt 65 US-Dollar. Gasoil, das maßgeblich die Inlandspreise für Heizöl und Diesel beeinflusst, legte auf über 723 Dollar je Tonne zu. Am Freitagmittag kommen die Ölpreise ein Stück weit zurück, bleiben insgesamt aber fester.

Die Aufwärtsdynamik an den Börsen wird durch die ukrainischen Drohnenangriffe auf russische Energieanlagen gestützt. Russische Schwarzmeerhäfen hatten ihre Verladungen nach Drohnenwarnungen vorübergehend eingestellt, was die Risikoprämie nach oben trieb. Im Tagesverlauf kam der entscheidende Impuls aus Moskau: Das Exportverbot für Benzin wurde bis Jahresende verlängert und zugleich auf Dieselausfuhren ausgeweitet. Marktteilnehmer werten dies als klares Signal einer drohenden Verknappung. Parallel erhöhte US-Präsident Trump den Druck auf die Türkei, russische Energieimporte vollständig einzustellen, und knüpfte mögliche Entlastungen bei US-Sanktionen daran. Unter dem Strich dominierten damit die bullischen Impulse, sodass Brent, WTI und Gasoil mit neuen Zwei-Monats-Hochs aus dem Handel gingen.

In Deutschland verteuern sich die Heizölpreise am Freitagvormittag im Schnitt auf 93,7 Cent je Liter. Das sind rund 1,2 Cent mehr als am Vortag und der höchste Stand seit Mitte Juli. Viele Verbraucher tanken jetzt nach, um weitere Preisaufschläge zu vermeiden. Dabei kann der Kauf von Teilmengen helfen, um erstmal etwas im Tank zu haben. In Österreich und der Schweiz ziehen die Heizölpreise ebenfalls ordentlich an. Während österreichische Kunden aktuell rund 1,12 Euro je Liter zahlen, müssen Ölheizer in der Schweiz mittlerweile mit 95,5 Rappen je Liter Heizöl rechnen.

HeizOel24-Tipp:Billiger macht die HeizOel24-App das Heizöl zwar nicht, dennoch sehen Sie auf einen Blick, wie sich der Preis entwickelt und sich ein guter Kaufzeitpunkt bildet. Mit dem Preisalarm werden Sie sofort benachrichtigt, wenn Ihr Wunschpreis erreicht ist. HeizOel24. 26.09.2025

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